TRANS AFRICA on the eastern route

2011

Liebe Steffi, lieber Otti,

Noch einmal herzlichen Dank für den netten Empfang in Namibia und die Gastfreundschaft! Anbei die Bilder unserer Trans-Afrika-Reise. Wir sind in 11 Wochen von Deutschland aus über Italien, dort Verschiffung mit der neuen Fährverbindung nach Alexandria, Ägypten, Sudan, Äthiopien, Kenya (vorbei am Lake Turkana), Tansania, Malawi, Sambia, Botswana nach Namibia gefahren. Alles in allem haben wir 16400 km hinter uns gebracht und außer einer Reifenpanne (Loch in der Reifenflanke) und einem undichten Kühler hatten wir mit unserem in der Zwischenzeit 18 Jahre alten (jungen) ActionMobil keinerlei Probleme.

Das Anstrengendste der Reise war mit Sicherheit die sinnlose und zeitraubende Bürokratie in Nordafrika (arabische Länder) und davon die Fährüberfahrt auf dem Nasser-See. Wobei das ja gar keine Fähre ist, sondern die Fahrzeuge kommen auf Pontons und die Personen müssen auf einem extrem heruntergewirtschafteten schmutzigen Schiff die 15 Stunden Überfahrt verbringen. Die gesamte ägypt. Ausreise, Überfahrt und sudan. Einreise hat nervenaufreibende und chaotische 4 Tage gedauert. Ab Äthiopien bis Namibia wurden die Grenzübertritte immer systematischer, einfacher und schneller. Unsere Route führte uns von Wadi Halfa durch den Norden des Sudan auf einer fast nagelneuen Teerstraße nach Meroe zu den "kleinen" Pyramiden. Von dort über Khartoum an die Äthiopische Grenze. In Äthiopien haben wir das einzigartige Hochland überquert, sind über Gondar nach Adis Abeba und dort Richtung Turkana-See gefahren, wo wir nach Kenia eingereist sind. Wir haben Nairobi, Mombasa, den Tsavo-West und Amboseli Nationalpark besucht und sind dann an Weihnachten im Schatten des Kilimanjaro gestanden.

In Tanzania gings dann weiter an die Küste, vorbei an Daresalam zum Mikuni Nationalpark. Dann in den Süden Tanzanias, durch das sehr grüne Baobab Valley nach Mbeya und von dort hinab zum Malawi See in den gleichnamigen Staat Malawi. Am Seeufer haben wir bei extrem hoher Luftfeuchtigkeit auf das neue Jahr angestoßen und sind dann weiter nach Sambia, das wir wegen der Regenzeit relativ schnell durchquerten. Die Nationalparks Sambias stehen auf dem Programm einer gesonderten Reise! Wir haben die Victoriafälle besucht und sind dann bei Kazungula nach Botswana eingereist, wo wir den Chobe NP. besucht haben. Nachdem die vielen Elefanten sich an das ActionMobil gewöhnt haben konnten wir ungestört fotografieren und das Leben der Tiere beobachten. Bei Ngoma sind wir nach Namibia eingereist und haben einige Tage im Caprivi verbracht. Von dort gings quer durchs Land an den Atlantik, weiter in die Namib und letztendlich in die Höhe nach Windhoek. Das ActionMobil hat uns nicht einmal im Stich gelassen, alles hat ohne Probleme oder technische Ausfälle funktioniert.

Wir beide wissen, dass die 11 Wochen für "TransAfrika" viel zu kurz sind, aber trotzdem sind wir froh, diese Reise trotz Beruf so gemacht zu haben. Wir freuen uns jetzt schon auf die kommenden Reisen im südlichen und östlichen Afrika, jetzt haben wir ja unser fahrendes Ferienhaus in Namibia stehen. Wir sind uns sicher, daß uns das ActionMobil noch lange begleiten wird, von der Qualität des Fahrzeugs wurden wir ja vielfach überzeugt. Hier möchte ich die heißen (bis 50 Grad C.), trockenen, staubigen und steinigen Pisten in Südäthiopien und Nordkenia herausstellen. Das Fahrzeug mit seinem Aufbau hat mitlerweile 275 000 km auf dem Buckel und von Altersschwäche ist noch lange keine Spur! Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen in Namibia

Kira & Alex

Northern Africa

2008

Hallo Herr Reitz, Hallo Herr Wirths

Ja ich habe das ACTION-Mobil von meinem Vater geerbt, die Reiseleidenschaft hat er mir schon zu Lebzeiten vererbt. Er hat mir oft von einem bzw. mehreren netten Treffen mit Ihnen und der ACTION-Mobil-Gemeinde erzählt. Zu gerne wäre er noch einmal dabei gewesen. Zuerst wollte ich wegen Zeitmangels das Fahrzeug verkaufen, hab es jedoch nicht übers Herz gebracht. Es steckten doch zu viele Erinnernungen daran; es war sein größtes Hobby und Leidenschaft und hat das Fahrzeug gepflegt wie eine Frau.....

Ich selbst war mit dem Fahrzeuge letztes Jahr in Tunesien, im Piemont und heuer für 7 Wochen in Westafrika (Marokko, Mauretanien, Mali -Timbuktu-, Senegal). Ich bin nach wie vor von der Qualität des Fahrzeugs überzeugt und bin gerne damit unterwegs, am liebsten natürlich in Afrika.

Das Fahrzeug ist ein MAN, L03, FAE 8.150, mit 150 PS, ACTION-Mobil, Typ Rallye-Truck, Bj 1993. Inzwischen ist das Fahrzeug 230.000 km gelaufen - ohne größere Mängel bzw. Schäden-. Die Kabine ist tadellos, außer ein paar Haarrissen an den Kanten, die jedoch ohne größeren Aufwand behoben werden konnten.

Mein Vater war mit meiner Mutter damit dreimal in Libyen, zweimal in Algerien, unzählige male in Tunesien, Jordanien, Syrien, Türkei und fuhr auf dem Landweg an die chinesische Grenze auf dem Karakorum-Highway. Er durchquerte zweimal den Iran und Pakisten und erlebte dort die extremsten klimatischen Bedingungen, Hitze und Frost. Das ACTION-Mobil war immer ein treuer Begleiter und hat ihn niemals im Stich gelassen. Außerdem war das ACTION-Mobil bei mehreren Rallye-Einsätzen (El Chott, München-Breslau) als Begleit-Fahrzeug mehrmals mit von der Partie....

Auch dieses Jahr bzw. nächstes Jahr wird das Fahrzeug wieder afrikanischen Sand unter die Reifen bekommen, Libyen soll mein nächstes Reiseziel sein. Ich kann die hohe Verarbeitungsqualität der Kabine, die die Firma ACTION MOBIL anfertigte, nur noch einmal loben und die Detailausstattung wie Stockbetten und Motorradgarage im Heck mit hydraulischer Ladebordwand als spezielle Features, nur noch einmal heruasstellen.

Ich hoffe daß mich das Fahrzeug auch weiterhin als treuer Weggefährte begleitet.

Ihr Alexander Platten